Lynn - Acoustic

Das Akustik-Duo Lynn aus dem Landkreis Celle bietet ein starkes Repertoire aus Rock-, Pop- und Soulklassikern der letzten Jahrzehnte. Sängerin Lynn und Gitarrist Thorsten „Hoschi“ bewegen sich stimm- und spielgewaltig durch die Epochen und interpretieren die Songs dabei auf ihre ganz eigene Art und Weise mit viel Herz und Bauch

 

Artikel in der Celleschen Zeitung vom 21.07.2018: 

 

"Es war eine neue Erfahrung für uns"

 

 „Wir sind nach den Auftritten oft gefragt worden, ob es von uns auch etwas auf CD gibt“, sagt Lynn Heinrich. „Und da haben wir uns überlegt, dass wir mal ins Studio gehen.“ Die 29-jährige Altencellerin ist die Stimme des Duos „Lynn-Acoustic“. Gemeinsam mit Lebenspartner Thorsten Schick aus Luttern – der in der Celler Musikszene nur Hoschi gerufen wird und der praktischerweise auch noch ein genialer Gitarrist ist – hat sie sich dann in ein Studio nach Braunschweig begeben.

 

 

CELLE. „Wir haben die CD an einem Tag eingespielt“, erzählt der 41-jährige Schick. „Das war schon harte Arbeit.“ Und Heinrich ergänzt: „Wenn du live auf der Bühne stehst, dann kann schon mal ein falscher Ton unbemerkt durchrutschen. Aber im Studio bei einer Aufnahme muss halt alles stimmen. Das war eine besondere Erfahrung für uns.“

 

Seit 2016 machen die beiden gemeinsam Musik. Sie sind auch beim „Project Timeline“ und bei „Just 4 campfire“ involviert, Heinrich ist bei den Rocktail-Auftritten seit ein paar Jahren dabei. Als Duo bevorzugen sie aber eher die ruhigen Töne. Akustische Gitarre und Gesang – Musik pur und hautnah eben.

 

Und das ist auch beim jetzt erschienenen Album „Lynn-Acoustic“ zu hören. Da lebt jedes der acht Stücke von der sehr eindrucksvollen Stimme Heinrichs, dazu das virtuose Spiel Schicks. Und die beiden haben sich durchaus an Stücke gewagt, die man so nicht unbedingt erwartet. So zum Beispiel „Baby Love“ von der Kultband Mother‘s Finest. „Da habe ich mich zuerst gar nicht rangetraut“, gesteht Lynn Heinrich. „Auf der CD wollte ich es schon gar nicht haben.“ Da hat sich Freund Hoschi durchgesetzt – gut so. Mit „High“, „You Can‘t Save Me“ und „Rust“ zollen sie dem Gitarristen und Sänger Richie Kotzen Tribut. „Wir haben ihn vor einer Weile mal live gesehen und waren total beeindruckt“, erklärt Schick, warum drei Titel des Musikers auf ihrer CD sind. „Tell Her You Belong to Me“ von Beth Hart ist das Lieblingsstück von Heinrich. Wie die beiden im Übrigen bei der Zusammenstellung der Songs nach den persönlichen Vorlieben gegangen sind. „Das sind schon die Songs, die wir beide sehr mögen“, sagt Heinrich. Mit dabei sind der Jimi-Hendrix-Klassiker „Little Wing“ und „Toxicity“ von System of a Down. Und dazu kommt noch ein weiterer „Liebling“ von Heinrich: „Bring Me Some Water“ von Melissa Etheridge. Hervorragend, wie sie ihre klare, teiwleise etwa rauchige Stimme zum Einsatz bringt.

 

Es ist ein schönes Stück Musik, das die beiden Celler da zusammengestellt haben. Vorerst covern sie allerdings nur Songs bekannter Kollegen. Geplant sind aber auch eigene Songs. „Ich schreibe gerade ein paar Stücke“, sagt Heinrich. „Aber wir wollen uns da gar nicht unter Druck setzen. Wir werden sehen, wann wir so weit sind.“

 

So lange wird man sie regelmäßig auf kleinen oder auch größeren Bühnen in Stadt und Landkreis zu sehen und zu hören bekommen.

Autor: Jürgen Poestges, am 20.07.2018 um 19:06 Uhr